Am 24.September:
Erst- und Zweitstimme
Bündnis90 / Die Grünen!

Vielfalt

Vielfaltspolitik in Koblenz ist ein Gewinn für die ganze Stadt. Durch die unterscheidlichsten Stärken und Lebensgeschichten ist unsere Stadt so bunt wie wir sie lieben.

Seit vielen Jahren setzte ich mich aktiv für die Gleichstellung ein. Vor allem in der Koblenzer Queer-Community durfte ich bereits an vielen Projekten arbeiten. 2008 startete für mich ein besonderes Kapitel, als Veranstalter des Koblenzer Christopher Street Day (CSD). Vom ersten bis zum sechsten CSD legte ich stets wert darauf diese politische Veranstaltung offen für Akzeptanzarbeit zu nutzen und gleichzeitig mit allen interessierten die bisherigen Erfolge zu feiern. In der Zwischenzeit ist viel passiert, sowohl rechtlich als auch Gesellschaftlich. Die eingetragene Lebenspartnerschaft hat die Akzeptanz von Lesben und Schwulen deutlich gestärkt, sie aber rechtlich nicht gleichgestellt. Deutschland war hier der Zeit lange hinterher. Mit der Öffnung der Ehe in 2017 konnte endlich ein weiterer Baustein erfüllt werden.

Aber auch Kommunal haben wir hier viel zu tun. Mit dem ersten kommunalen Aktionsplan für Vielfalt „Buntes Koblenz – Vielfalt Verbindet“ haben wir es erreicht Maßnahmen zu definieren, wie wir diskriminierte Gruppen in Koblenz besser unterstützen können. Hierbei haben wir konkrete Maßnahmen für eine Steigerung der Barrierefreiheit, für mehr Geschlechtergerechtigkeit aber auch für die Akzeptanz von Queeren Lebensweisen zusammen gestellt, die derzeit Stück für Stück umgesetzt werden. Damit sind wir allerdings noch nicht am Ziel. Dieser Aktionsplan muss stetig fortgeschrieben werden und aktuellen Situationen angepasst werden.

Koblenz muss dabei seiner Verantwortung als Oberzentrum gerecht werden. Initiativen der Frauenbewegung, die Vereine der Behindertenhilfe oder auch die unterscheidlichsten Queervereine in der Stadt sind gleichzeitig Anlaufstellen für das Umland. Dabei leisten diese Gruppen eine sehr wichtige, gesellschaftliche Arbeit, die auch durch die Stadt unterstützt werden muss. Hier gilt es auch Schutzräume zu schaffen für eine gute Beratungsarbeit, aber auch die Aufklärung in Schulen zu stärken.

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